ZAHLEN FRÜHER UND JETZT

 

Die ersten Anfänge von Zählverfahren reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Die ersten deutlichen Anzeichen für das Vorhandensein von weitreichenden mathematischen Kenntnissen reichen bis 4000 Jahre vor Chr. zurück.

Die beiden Hochkulturen der Ägypter und Summerer kannten bereits die 4 Grundrechnungsarten sowie eine Annäherung für Pi.

Die Summerer verwendeten die Keilschrift, die in weichen Ton geritzt und dann gebrannt wurde. Durch einen Bestand von ca. 400 Tontafeln, die 1850 ausgegraben wurden, ist die babylonische Mathematik sehr gut dokumentiert.

Zur Mathematik der Ägypter existieren wegen der empfindlichen Papyri nur wenige Quellen.  Sicher ist jedoch, dass die Ägypter bereits ein dezimales System benützten.

Die Maya Zahlschrift wiederum basiert auf Basis 20. Als Grund dafür wird vermutet, dass die Maya mit Fingern und Zehen zählten.

Die griechische Mathematik beginnt ca. 600 – 400 vor Chr. Hier beginnt die Mathematik als Wissenschaft mit Pythagoras von Samos. Die Griechen brachten viele große Mathematiker wie Thales, Pythagoras, Hippokrates, Platon, Aristoteles, Euklid und viele mehr hervor. Viele ihrer Erkenntnisse werden auch heute noch nach über 2000 Jahren verwendet.

In der islamischen Welt übernahmen die muslimischen Mathematiker die indische Positionsarithmetik und entwickelten die griechische und indische Trigonometrie weiter und ergänzten die griechische Geometrie.

Das Wissen des Altertums wurde zunächst in Klöstern und Klosterschulen aufbewahrt. Später wurden diese von Universitäten als Zentren der Gelehrsamkeit abgelöst. Die arabischen Überlieferungen und Weiterentwicklung der griechischen Mathematik sowie die arabischen Adaptionen indischer Mathematik und Ziffernschreibung erfolgte auf dem Weg von Übersetzungen ins Lateinische und wurde so im Westen Europas bekannt.

 

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